{"id":11796,"date":"2017-10-24T14:26:02","date_gmt":"2017-10-24T12:26:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11796"},"modified":"2017-10-23T11:29:34","modified_gmt":"2017-10-23T09:29:34","slug":"die-zukunftsvisionen-der-automobilindustrie-digitale-services-fuer-das-neue-fahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11796","title":{"rendered":"Die Zukunftsvisionen der Automobilindustrie \u2013 Digitale Services f\u00fcr das Neue Fahren"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_11793\" aria-describedby=\"caption-attachment-11793\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=11793\" rel=\"attachment wp-att-11793\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11793\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/CTO-und-Dynatrace-Gr\u00fcnder-Bernd-Greifeneder-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/CTO-und-Dynatrace-Gr\u00fcnder-Bernd-Greifeneder-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/CTO-und-Dynatrace-Gr\u00fcnder-Bernd-Greifeneder.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11793\" class=\"wp-caption-text\">Dynatrace CTO und Gr\u00fcnder Bernd Greifeneder<\/figcaption><\/figure>\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.dynatrace.de\/\">Bernd Greifeneder, CTO und Mitgr\u00fcnder von Dynatrace<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Aktuell beginnt f\u00fcr die Automobilindustrie eine neue Zeit und generelles Umdenken. Die traditionellen, etablierten Unternehmen m\u00fcssen sich an die hohe Dynamik der heutigen Entwicklungen anpassen und dabei wie kleine Startups denken. Denn st\u00e4ndig tauchen neue Technologien, L\u00f6sungen und Angebote, aber auch Anforderungen auf.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Um diese Flexibilit\u00e4t zu erreichen, stehen vor allem hinsichtlich IT-Betrieb und Anwendungsentwicklung erhebliche Ver\u00e4nderungen an. Die IT-Infrastruktur wird k\u00fcnftig \u00e4hnlich selbstverst\u00e4ndlich wie heutzutage Strom aus der Steckdose und Wasser aus der Leitung als Service bezogen. Dabei kann dieser Service von internen und\/oder externen Cloud-Anbietern bereitgestellt werden. Neu ist, dass damit gezwungenerma\u00dfen die Verantwortung \u00fcber den Betrieb der Anwendungen auf andere Teams \u00fcbergehen muss. Dies erm\u00f6glicht allerdings auch ungeahnte M\u00f6glichkeiten der Automatisierung.<\/p>\n<p><strong>IT-Abteilungen ver\u00e4ndern sich<\/strong><\/p>\n<p>Schon jetzt f\u00fchrt die weitgehend automatisierte Automobil-Produktion zu menschenleeren Fertigungshallen. Und wenn die Cloud-Technologie-basierte IT-Infrastruktur schon in der Analogie aus der Steckdose kommt, warum ist dann im IT-Anwendungsbetrieb noch so viel manuell? Warum haben wir noch eine Vielzahl von Menschen, die nur die Software-Anwendungen am Laufen halten, auf Dashboards starren, und die immer gleichen Standardt\u00e4tigkeiten durchf\u00fchren, die l\u00e4ngst Computer \u00fcbernehmen k\u00f6nnten? Vielleicht ist bis dato der Wille zur Automatisierung nicht gro\u00df genug gewesen, aber sp\u00e4testens mit dem rapiden Wachstum von Cloud- und IoT-Technologie sowie der Notwendigkeit, unter dem Druck der Digital Transformation Anwendungen vielfach schneller und h\u00e4ufiger zu ver\u00f6ffentlichen, steigt auch die Komplexit\u00e4t der IT-Anwendungen in Dimensionen, die Menschen gar nicht mehr ohne K\u00fcnstliche Intelligenz \u00fcberblicken und verwalten k\u00f6nnen. Deshalb zeichnet sich klar die Vision ab, dass sich der klassische Betrieb drastisch ver\u00e4ndert und in zwei Teile gespalten wird. Der Infrastruktur-Teil des IT-Betriebs wird entweder komplett in die Public Cloud verlagert oder man baut eine private PaaS-Cloud auf, die Automatisierungsschnittstellen bietet. Der andere Teil des IT-Betriebs, der Anwendungsbetrieb wie wir ihn heute noch kennen, wird f\u00fcr moderne Softwareanwendungen komplett wegfallen. Klar, dass wir f\u00fcr Legacy-Anwendungen \u00dcbergangsphasen brauchen, aber alle modernen Anwendungen und Neuentwicklungen werden mit Orchestrierung und Selbstheilung ausgestattet. Das bedeutet auch, dass Betriebsverantwortung in die F&amp;E Abteilung \u00fcbergeht, denn diese ist f\u00fcr die passende Softwarearchitektur zur Orchestrierung und Selbstheilung verantwortlich. Die Konsequenz daraus liegt darin, dass die Softwareentwicklungsteams weiterwachsen werden und sich DevOps-, oder besser noch NoOps-Methoden zu eigen machen.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Autohersteller werden zu Softwarefirmen<\/strong><\/p>\n<p>Damit verwandeln sich selbst alteingesessene Automobilhersteller immer st\u00e4rker zu Software-Unternehmen. Dabei verschiebt sich die Verantwortung f\u00fcr den Anwendungsbetrieb durch moderne DevOps-Konzepte zunehmend in die Entwicklungsabteilung. Die Trennung von Anwendungs- und Strukturebene f\u00fchrt zu weiteren organisatorischen und technischen Ver\u00e4nderungen in den Automobilunternehmen.<\/p>\n<p>Wir erleben im Augenblick, wie immer schneller neue Dienstleistungen und Services im Auto eingef\u00fchrt werden. Sie er\u00f6ffnen v\u00f6llig neue Informationswelten und schnellere Serviceleistungen. Voraussetzung f\u00fcr eine hohe Akzeptanz und Nutzung beim Endanwender ist dabei aber die Hochskalierbarkeit und die damit einhergehende Benutzerzufriedenheit. Auch bei gro\u00dfer Marktdurchdringung m\u00fcssen die Services dynamisch und trotzdem extrem performant und zuverl\u00e4ssig sein. Dies gilt f\u00fcr die Kommunikation mit Werkst\u00e4tten oder Ladeinfrastrukturen f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen E-Autos bis zu pers\u00f6nlichen Diensten f\u00fcr den jeweiligen Fahrer, die per Internet zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Eine Digital Performance Management-Plattform unterst\u00fctzt Hersteller dabei, ihren Kunden h\u00f6chste Performance zu bieten, Services zu beschleunigen, k\u00fcrzere Release-Zyklen zu realisieren und die IT-Prozesse zu automatisieren.<\/p>\n<p>Zum Beispiel unterst\u00fctzt Dynatrace die BMW Group mit unserer Digital Performance Management-Plattform, um die Leistungsf\u00e4higkeit von BMW ConnectedDrive Services und Apps weiter zu optimieren. Zudem machen wir die L\u00f6sungen fit f\u00fcr stark steigende Anwenderzahlen und die wachsenden Erwartungen der Nutzer. Optimierte Performance verk\u00fcrzt beispielsweise die Downloadzeiten von Services, so dass sich umfangreichere Dienste anbieten lassen. Nur damit sind Automobilhersteller auch in Zukunft erfolgreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Bernd Greifeneder, CTO und Mitgr\u00fcnder von Dynatrace\/gg Aktuell beginnt f\u00fcr die Automobilindustrie eine neue Zeit und generelles Umdenken. 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