{"id":11344,"date":"2017-07-25T12:36:47","date_gmt":"2017-07-25T10:36:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11344"},"modified":"2017-07-07T11:39:38","modified_gmt":"2017-07-07T09:39:38","slug":"das-daten-gps-wissen-wo-die-daten-liegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11344","title":{"rendered":"Das Daten-GPS \u2013 Wissen, wo die Daten liegen"},"content":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/cloudian.com\/\">Jon Toor, CMO von Cloudian<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Die Globalisierung hat die Welt schrumpfen lassen. Nicht nur Reisende ziehen heute rund um den Globus, auch Daten sind dank Cloud-Computing \u00e4u\u00dferst mobil und werden von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden zwischen Rechenzentren verschoben. Wir Menschen f\u00fchlen uns im eigenen Zuhause am sichersten. Auch f\u00fcr Unternehmensdaten gilt, dass das Risiko sie bei der Migration \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg zu verlieren, nat\u00fcrlich steigt. Als Mensch ist es heute mittels GPS sehr einfach, einen Standort zu bestimmen. Damit auch Unternehmen immer genau wissen, wo ihre Daten physisch gespeichert sind, bieten sich dank automatisierten Speicherrichtlinien und einem Daten-GPS neue Methoden, den exakten Standort von Daten festzulegen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Geografische Grenzen haben Folgen<\/strong><\/p>\n<p>Bevor sich Cloud Computing durchsetzte, war der Speicherort von Daten nie ein wirkliches Problem. Sie wurden auf von den Unternehmen selbst kontrollierten Servern in eigenen Standorten gespeichert. Heute ist die Situation viel komplexer: Scale-out-Storage kann sich \u00fcber mehrere Rechenzentren und Standorte erstrecken. Ein einzelner Namespace kann heute weit \u00fcber die Grenzen eines Standortes oder sogar eines Landes hinausgehen. In einer hybriden Cloud k\u00f6nnen einige Daten vor Ort gehalten und andere Datenarten zu diversen Cloud-Diensten migriert werden. Bei st\u00e4ndig steigenden Datenbest\u00e4nden und zahlreichen Orten, wo diese gelagert werden k\u00f6nnen, wird es immer schwieriger den \u00dcberblick zu behalten, wo genau die Daten \u00fcberhaupt sind. Dies kann jedoch sehr ernste Folge haben, da Unternehmen sich an die Gesetze an ihrem Standort halten m\u00fcssen. In vielen L\u00e4ndern regeln heute Datenschutzgesetze die m\u00f6glichen Speicherorte und Zugriffsbestimmungen und insbesondere innerhalb der EU gelten strenge Datenschutzregeln. Die Gesetzgebung \u00e4ndert sich jedoch regelm\u00e4\u00dfig, was die Einhaltung von Vorschriften erschwert \u2013 vor allem, wenn passende Steuerungsmittel fehlen.<\/p>\n<p><strong>Wo genau sind die Daten eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Die Kontrolle des Zugriffs auf Daten geh\u00f6rt seit jeher zur Kernkompetenz von Serviceanbietern. Die Steuerung, wo sich Daten aufhalten, hatte bisher hingegen eine weniger hohe Priorit\u00e4t. Dies f\u00fchrte zu der Situation, dass Cloud-Anbieter f\u00fcr die in ihren Rechenzentren gespeicherten Daten ein Dutzend Verschl\u00fcsselungsarten und physische Sicherheitseinrichtungen anbieten, ihren Kunden auf Anhieb aber nicht einmal sagen k\u00f6nnen, wo sich deren Daten physisch befinden. Dies liegt daran, dass viele Serviceanbieter aus Sicherheitsgr\u00fcnden auf mehrere verteilte Standorte setzen. Im schlimmsten Fall international verteilt, samt Anbindung in die Public Cloud. Auch hybride Cloud-Szenarien mit mehreren Standorten, vor Ort und in der Cloud, erh\u00f6hen die Unsicherheit. Um sicher zu sein, wo sich Daten physisch befinden, bieten nun automatisierte Speicherrichtlinien und ein Daten-GPS die richtigen L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Automatisierte Speicherrichtlinien\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Richtlinien f\u00fcr die Speichersicherung sollen sowohl die Sicherheit als auch den Schutz der Daten gew\u00e4hrleisten. Allerdings sind diese Regeln immer nur so gut, wie die Menschen, die sie umsetzen. Einen Schritt weiter als normale Regularien, die den Speicherort von Daten festlegen k\u00f6nnen, gehen automatisierte Speicherrichtlinien, die f\u00fcr Personen oder Gruppen in Organisationen automatisch festlegen, wo und wie Daten gespeichert und verschoben werden d\u00fcrfen. So k\u00f6nnen rollenbasierte Speicherrichtlinien beispielsweise f\u00fcr IT-Administratoren oder gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Personen erstellt werden, die es ihnen erm\u00f6glichen, Daten \u00fcber eine beliebige Anzahl physischer Rechenzentren zu verteilen und dennoch gemeinsam zu verwalten. So k\u00f6nnen effektiv Regeln f\u00fcr die physische Speicherung von Kopien erstellt werden. Beispielsweise eine Regel f\u00fcr jeweils zwei Kopien in einem Rechenzentrum in Deutschland, eine Kopie in einem niederl\u00e4ndischen Rechenzentrum, aber keine Kopie in den USA. So lassen sich Datensicherheit und Datenschutz \u00fcber die Datensteuerung verbinden. Noch einen Schritt weiter geht das Daten-GPS, das den Speicherort von Daten bis auf das Laufwerk im Server genau ermitteln kann und damit volle Transparenz schafft.<\/p>\n<p><strong>RZ 1, Rack 3, Server 4, Laufwerk 4 \u2013 das Daten-GPS macht\u2019s m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p>Selbst wenn man genaue rollenbasierte Richtlinien definiert hat &#8211; woher wei\u00df man, ob eine einmal eingerichtete Richtlinie auch sauber ausgef\u00fchrt wird? Hier kommt das Daten-GPS ins Spiel. \u00c4hnlich wie ein GPS-Ger\u00e4t l\u00e4sst das Daten-GPS exakt wissen, wo jeder Teil von Daten gespeichert liegt: Ob vor Ort, in einer hybriden Cloud oder bei einem gehosteten Cloud-Dienst. So l\u00e4sst sich nach dem Einrichten einer Speicherrichtlinie deren Funktionalit\u00e4t testen und validieren. Ein Daten-GPS verschafft IT-Einrichtungen neben zus\u00e4tzlicher Sicherheit auch zus\u00e4tzliche Glaubw\u00fcrdigkeit, da man damit Kunden die Standorte ihrer Daten weltweit exakt angeben kann. Ein Daten-GPS zeigt nicht nur an, wie viele Kopien einer Datei es gibt, sondern auch, wo sich diese Dateien befinden. Beispielsweise im deutschen Rechenzentrum 1, auf Rack 3, auf Server 4, auf Laufwerk 4. Es funktioniert \u00e4hnlich, als w\u00fcrde man f\u00fcr eine bestimmte Datei eine Nadel auf eine Weltkarte stecken.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher mag vielen Unternehmenskunden egal gewesen sein, wo ihre Daten gespeichert wurden \u2013 nur der Zugriff darauf war relevant. Doch je mehr Unternehmen heute hybride und \u00f6ffentliche Cloud-Dienste in ihren Betrieb integrieren, desto kritischer werden die Datenkontrolle und die Datensichtbarkeit. F\u00fcr einige Anwendungen und Dateien bestimmt der Grad der ben\u00f6tigten Sicherheit den Grad der notwendigen Granularit\u00e4t. Auch im seltenen Fall eines Einbruchs in ein Rechenzentrum, falls ein physischer Server sabotiert oder gestohlen wird, ist detailliertes Wissen \u00fcber die dort gespeicherten Daten wichtig. Mit automatisierten Speicherrichtlinien und einem Daten-GPS k\u00f6nnen Unternehmen ab sofort sicherstellen, dass ihre Daten auch dort sind, wo sie hingeh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Jon Toor, CMO von Cloudian\/gg Die Globalisierung hat die Welt schrumpfen lassen. 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