{"id":10913,"date":"2017-04-04T14:23:03","date_gmt":"2017-04-04T12:23:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10913"},"modified":"2017-04-03T10:27:54","modified_gmt":"2017-04-03T08:27:54","slug":"digitale-differenzierung-mit-datenmanagement-auf-die-datenflut-einstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10913","title":{"rendered":"Digitale Differenzierung: Mit Datenmanagement auf die Datenflut einstellen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_10911\" aria-describedby=\"caption-attachment-10911\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=10911\" rel=\"attachment wp-att-10911\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10911\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Wagmueller-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Wagmueller-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Wagmueller.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10911\" class=\"wp-caption-text\">Johannes Wagm\u00fcller, Director Systems Engineering Central and Eastern Europe, Middle East and Africa (CEMA) bei NetApp<\/figcaption><\/figure>\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"http:\/\/www.netapp.com\/de\/index.aspx\">Johannes Wagm\u00fcller, Director Systems Engineering Central and Eastern Europe, Middle East and Africa (CEMA) bei NetApp<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Was heute im Kampf um die Kundengunst z\u00e4hlt, ist die Geschwindigkeit, mit der Unternehmen aktuelle Daten verwenden. Dazu bedarf es einer hohen Datenverf\u00fcgbarkeit und eines firmenweiten Datenmanagements. Ausgereifte Speicherinfrastrukturen unterst\u00fctzen Unternehmen dabei, sich an die digitalen Ver\u00e4nderungen anzupassen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir leben im digitalen Darwinismus. Neue Technologien, von Smartphones \u00fcber Social Media bis zu IT-Services aus der Cloud, ver\u00e4ndern die Art und Weise, wie wir arbeiten, produzieren und konsumieren. Die \u00fcber das Internet jederzeit erreichbaren Dienste und Online-Shops haben die Gewohnheit der Kunden nachhaltig ver\u00e4ndert. Wollen Unternehmen ihre Kunden weiter erreichen und neue Konsumentenschichten erschlie\u00dfen, m\u00fcssen sie sich an ihre Gesch\u00e4ftsumwelt anpassen: Nur die am besten angepassten Anbieter und Hersteller werden \u00fcberleben. Die Unbeweglichen bleiben nicht nur stehen, sondern fallen der digitalen Auslese zum Opfer.<\/p>\n<p>Unternehmen sollten ihre Kunden noch weiter in den Mittelpunkt ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit stellen und auf deren neue Anforderungen eingehen. Daf\u00fcr ist es notwendig, die gesamte Organisation abteilungs\u00fcbergreifend mit aktuellen Informationen \u00fcber den Kunden zu versorgen \u2013 erst ein 360-Grad-Blick verschafft das notwendige Wissen, um die W\u00fcnsche und Anforderungen individuell zu erf\u00fcllen. In diesem Szenario werden Daten zu einem wichtigen Produktionsfaktor f\u00fcr Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfen und Branchen.<\/p>\n<p><strong>Daten zu Werten machen<\/strong><\/p>\n<p>Bereits fast zwei von drei Unternehmen gelingt es, mit Datenanalysen einen konkreten Nutzen zu erzielen, veranschaulichen KPMG und Bitkom in der gemeinsamen Studie &#8222;Mit Daten Werte schaffen&#8220;. Ihr Fazit lautet: Wer Daten intelligent nutzt, hat weniger Gesch\u00e4ftsrisiken \u2013 und ist in der Lage, Produkte, Dienstleistungen und Marketing individueller auf den Kunden zuzuschneiden.<\/p>\n<p>Letztlich geht es bei der digitalen Transformation um Geschwindigkeit. Ein Unternehmen braucht keine bestimmte Gr\u00f6\u00dfe zu haben. Vielmehr muss es f\u00e4hig sein, mutige Entscheidungen zu treffen und die daraus resultierenden neuen Gesch\u00e4ftsideen und -modelle zeitnah umzusetzen. Was dazu braucht erforderlich ist? IT-Systeme, die sich schnell den neuen Gesch\u00e4ftsmodellen anpassen lassen und die ausfallsicher rund um die Uhr laufen.<\/p>\n<p><strong>Digital Natives als Vorbild<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich spielt es auch eine wichtige Rolle, wie Unternehmen an Innovationen arbeiten. Eine Empfehlung gibt das Marktforschungs- und Analyseunternehmen IDC in seiner neuesten Prognose f\u00fcr die ITK-Branche. In dieser hei\u00dft es, dass Unternehmen auf allen Ebenen wie Digital Natives handeln und denken sollten. \u00dcber 70 Prozent der 500 umsatzst\u00e4rksten Unternehmen weltweit werden bis Ende 2017 \u00fcber dedizierte Teams verf\u00fcgen, um intern die digitale Transformation umzusetzen und Innovationen weiter voranzutreiben. Das Ziel sollte nach Ansicht von IDC ein Verdoppeln oder Verdreifachen des Personals in diesen Einheiten bis 2018 sein. Au\u00dferdem gehen die Marktforscher davon aus, dass sich der Trend zu Software-basierenden Innovationen verst\u00e4rken wird. Daraus folgen signifikant bessere M\u00f6glichkeiten, den Wert von Software \u00fcber &#8222;Dinge&#8220; und Dienstleistungen in Umsatz zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Datenverantwortlicher gefragt<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausrichtung der eigenen Organisation an einem datenorientierten Gesch\u00e4ftsmodell ist zentraler Bestandteil der digitalen Transformation. Erst mit einem organisationsweiten Konzept f\u00fcr das Datenmanagement gelingt es, die Verf\u00fcgbarkeit der jeweils richtigen Daten sicherzustellen. Die neue kundenzentrierte Welt funktioniert jedoch nur, wenn Mitarbeiter aus allen Bereichen, von Marketing \u00fcber IT bis zum Management, schnell und unkompliziert auf die f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit jeweils ben\u00f6tigten Daten zugreifen k\u00f6nnen. Nur so gelingt es, die eigenen Dienste und L\u00f6sungen so anzupassen, dass sie beim Endverbraucher auf hohe Resonanz sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Dies wird nicht alleine von den IT-Experten realisiert. Auch die Fachabteilungen m\u00fcssen einbezogen werden, da hier betriebswirtschaftliche Abl\u00e4ufe und IT-Technologien zusammenlaufen. Somit schafft die digitale Transformation ganz neue Verantwortungsbereiche. Unternehmen ben\u00f6tigen daher einen CDO (Chief Data Officer), der den strategischen Mehrwert von Daten f\u00fcr die eigene Organisation weiter ausbaut.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Warum Flash ins Rechenzentrum einzieht<\/strong><\/p>\n<p>Den digitalen Herausforderungen k\u00f6nnen Unternehmen nur mit einer leistungsf\u00e4higen IT begegnen. Daraus ergibt sich f\u00fcr viele die Notwendigkeit, die IT-Infrastruktur zu modernisieren. Die sich rasant f\u00fcr einen breiten Einsatzbereich etablierende Flash-Speichertechnologie bietet dabei \u00fcberzeugende Vorteile. Der Konsumentenbereich macht es vor: Hier wird Flash bereits seit Jahren in Smartphones, Tablet-PCs, Memory-Sticks, MP3-Playern und Kameras eingesetzt.<\/p>\n<p>Im Rechenzentrum ersetzt Flash die weniger leistungsf\u00e4higen Festplatten und stellt Daten um ein Vielfaches schneller zur Verf\u00fcgung. Zugleich optimiert die Technologie in der Gesamtbetrachtung nicht nur die Raum-, sondern auch die Energienutzung. In Zahlen hei\u00dft das: Mit Flash verringert sich der Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent und die Lesezugriffe erfolgen bis zu 100-mal schneller. Dar\u00fcber hinaus sind hoch skalierbare Flash-Systemarchitekturen verf\u00fcgbar, die sich dem Datenwachstum flexibel anpassen.<\/p>\n<p><strong>Deutscher Wetterdienst im digitalen Hoch<\/strong><\/p>\n<p>Seit 2010 vertraut der Deutsche Wetterdienst (DWD) einer solchen hochverf\u00fcgbaren und flexiblen Flash-Infrastruktur, die unter anderem zeitnah Wettergefahren f\u00fcr das DWD-Warnmanagement visualisiert. Die eingesetzte Speicher-L\u00f6sung verteilt sich auf vier Standorte und basiert auf NetApp All-Flash-FAS-Speichersystemen. Die Anwendung h\u00e4lt aktuelle Messdaten bereit, die DWD-Meteorologen neu kombinieren und f\u00fcr ihre Wetterberatung als Gesamtschau in Echtzeit ausgeben k\u00f6nnen. Jeder Datentransfer hat unter einer Millisekunde Latenz \u2013 bei einer sehr hohen Anzahl an I\/Os (Input\/Outputs). Das sind Antwortzeiten, die im digitalen Darwinismus f\u00fcr beste Aussichten sorgen. Da kann das Wetter Kapriolen schlagen, wie es will. Der DWD schafft es, pl\u00f6tzliche Wetterwechsel exakt vorherzusagen und zeitgem\u00e4\u00df zu veranschaulichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Johannes Wagm\u00fcller, Director Systems Engineering Central and Eastern Europe, Middle East and Africa (CEMA) bei NetApp\/gg Was heute im<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":10911,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,17],"tags":[5038,9365,9366,6257,9363,9369,7166,8095,9368,896,1308,1413,28,870,3851,9364,9367,3414,7526,1701,897,61,857,7382,219],"class_list":["post-10913","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-storage","tag-bitkom","tag-cdo","tag-chief-data-officer","tag-cloud","tag-datenflut","tag-deutscher-wetterdienst","tag-dienst","tag-digital-native","tag-dwd","tag-festplatte","tag-flash","tag-hdd","tag-idc","tag-kamera","tag-kpmg","tag-mit-daten-werte-schaffen","tag-mp3-player","tag-netapp","tag-online-shop","tag-smartphone","tag-social-media","tag-speicher","tag-ssd","tag-studie","tag-tablet"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10913"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10914,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10913\/revisions\/10914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10911"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}