{"id":10810,"date":"2017-03-14T12:15:19","date_gmt":"2017-03-14T11:15:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10810"},"modified":"2017-03-13T11:23:09","modified_gmt":"2017-03-13T10:23:09","slug":"mobility-trends-ueber-die-schwelle-zum-app-entwicklungsland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10810","title":{"rendered":"Mobility-Trends: \u00dcber die Schwelle zum App-Entwicklungsland"},"content":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"http:\/\/www.softwareag.com\/de\/\">Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer, Senior Vice President Product Management &amp; Marketing bei der Software AG<\/a>\/gg<\/p>\n<figure id=\"attachment_10812\" aria-describedby=\"caption-attachment-10812\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=10812\" rel=\"attachment wp-att-10812\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10812\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Kraemer-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Kraemer-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Kraemer.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10812\" class=\"wp-caption-text\">Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer, SVP Product Management &amp; Marketing bei der Software AG, \u00fcber die Technologie- und Sicherheitsanforderungen neuer Mobility-Konzepte (Quelle: Laackmann Fotostudios Marburg)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Mobilfunk bietet Schwellenl\u00e4ndern die Chance, sich rasch zu digitalisieren. Erfolgreiche Onlinedienste dieses riesigen und experimentierfreudigen Marktes liefern Unternehmen in den Industrienationen wertvolle Erkenntnisse, um mit neuen Apps Kunden zu erreichen. Dieser Beitrag zeigt, warum dies nur mit Echtzeit-Datenanalyse, anpassungsf\u00e4higem Backend und einem zentralen Repository funktionieren wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Afrikanische Staaten sind beim Online-Banking und im mobilen Zahlungsverkehr top. Daf\u00fcr sorgen 500 Millionen Nutzer, die \u00fcberwiegend ihr Handy oder Smartphone in die Hand nehmen, um Geld zu \u00fcberweisen. Insbesondere der Landbev\u00f6lkerung hilft dieser Service, weil f\u00fcr sie eine Bankfiliale oft nur schwer zu erreichen ist.<\/p>\n<p>Noch einen Schritt weiter ging der Mobilfunkkonzern Safaricom, der ein mobiles Bezahlsystem etabliert hat, f\u00fcr das die Nutzer noch nicht einmal ein Bankkonto ben\u00f6tigen. Es hei\u00dft M-Pesa. 25 Millionen Kenianer nutzen es, um Bargeld an Verwandte zu transferieren, Stromrechnungen, Bustickets oder Uber-Taxis zu bezahlen. Au\u00dferdem bieten Banken in Zusammenarbeit mit Mobilfunk-Unternehmen innovative Services an. Dazu z\u00e4hlen Mikrokredite, die ein Kunde beispielsweise \u00fcber das deutsche Start-up Awamo einfach via Smartphone beantragen und sich auszahlen lassen kann. Innovative Mobilservices erleichtern Nutzern den Alltag auf vielf\u00e4ltige Weise. So hilft ein Text-Message-Dienst M\u00fcttern in Tansania, eine bessere Gesundheitsf\u00fcrsorge f\u00fcr ihre Kinder zu betreiben. Oder in Nigeria geben Lehrer \u00fcber PreClass Sch\u00fclern Nachhilfe.<\/p>\n<p><strong>Mobilfunk als einzige Festnetzalternative<\/strong><\/p>\n<p>Betrachtet man die Beispiele, wie Online- und Mobiltechnologie au\u00dferhalb der Industrienationen Fu\u00df fasst, stellt sich die Frage: \u00dcberspringen Schwellenl\u00e4nder einfach Entwicklungsstufen, um \u00fcber Mobilfunk die Digitalisierung voranzutreiben? Ja, vor allem Afrika digitalisiert sich auf diesem Weg rasant. Im Jahr 2000 hatten in Afrika gerade einmal zwei Prozent der Bev\u00f6lkerung Festnetztelefone \u2013 ein Privileg, das denjenigen vorbehalten war, die es sich leisten konnten.<\/p>\n<p>Generell ist es in Schwellenl\u00e4ndern wegen der gro\u00dfen Distanzen und der fehlenden finanziellen Mittel kaum m\u00f6glich, eine drahtgebundene Kommunikationsinfrastruktur aufzubauen. Die International Telecommunication Union (ITU) hat beispielsweise errechnet, dass in den meisten dieser L\u00e4nder Festnetzdienste deutlich teurer sind als Mobilservices. W\u00e4hrend f\u00fcr Festnetzservices f\u00fcnf Prozent oder mehr des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens aufgewendet werden m\u00fcssen, sind es bei Mobildiensten zwischen einem und vier Prozent. Somit stellt sich vielen Einwohnern von Schwellenl\u00e4ndern schon aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nicht die Frage, ob sie das Festnetz oder Mobilfunknetz nutzen sollten. Im Gegensatz dazu verbreiten sich Mobilfunkdienste als kosteng\u00fcnstige und einfach zug\u00e4ngliche Alternative. Jedoch setzt der Mobilfunk eine Basis-Infrastruktur voraus, die nicht \u00fcberall existiert.<\/p>\n<p><strong>Markt f\u00fcr mobile Endger\u00e4te in Bewegung<\/strong><\/p>\n<p>Smartphones und Internet werden in Schwellenl\u00e4ndern allerdings noch weniger genutzt als in der westlichen Welt, belegen Daten des Marktforschungsunternehmens Pew Research Center. Demnach besa\u00dfen 2015 an die 68 Prozent der Erwachsenen in den arrivierten Wirtschaftsr\u00e4umen ein Smartphone. Rund 87 Prozent hatten Zugang zum Internet. In den Schwellenl\u00e4ndern machen die Smartphonebesitzer 37 Prozent aus und 54 Prozent kamen ins Internet. Den Durchschnitt dr\u00fcckten S\u00fcdasien und Afrika. Beispielsweise haben in Uganda oder \u00c4thiopien nur vier Prozent der Bev\u00f6lkerung ein Smartphone.<\/p>\n<p>Sozusagen den Gegenpol bildet S\u00fcdafrika. So hat die Mobile Marketing Association S\u00fcdafrika (MMASA) im April 2016 ermittelt, dass 96 Prozent der s\u00fcdafrikanischen Bev\u00f6lkerung bereits Handy-Nutzer sind. Auch in Nigeria, Senegal, Kenia und Ghana nutzen viele Smartphones, Handys und Tablets, um Bankgesch\u00e4fte zu erledigen, online einzukaufen oder auf solchen Systemen vertrauliche Daten zu speichern.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Geringe Bandbreite hemmt Mobilservices<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings gilt es zu ber\u00fccksichtigen, dass in einigen Regionen nur Verbindungen mit geringer Bandbreite zur Verf\u00fcgung stehen. Ein High-End-Smartphone, das Datenraten im zweistelligen MBit pro Sekunde-Bereich unterst\u00fctzt, w\u00e4re dort fehl am Platz, nicht nur wegen des hohen Preises. So betrug laut dem Cisco Visual Networking Index von 2016 die durchschnittliche Bandbreite von Mobilfunkverbindungen in Afrika und dem Nahen Osten im Jahr 2015 nur 0,8 MBit pro Sekunde. In Asien waren es 2,4 MBit pro Sekunde, in Europa 4,1 MBit pro Sekunde. Allerdings sollen 2020 im Nahen Osten und Afrika im Schnitt 4,8 MBit pro Sekunde zur Verf\u00fcgung stehen, rund 45 Prozent mehr als 2015.<\/p>\n<p>Um speziell in l\u00e4ndlichen Regionen Mobilservices mit erh\u00f6htem Bandbreitenbedarf anbieten zu k\u00f6nnen, gibt es vielversprechende Ans\u00e4tze: So gehen Service Provider dazu \u00fcber, gemeinsam die notwendige Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben. Solche &#8222;Infrastruktur-Sharing&#8220;-Modelle k\u00f6nnten den Aufbau leistungsstarker Netze forcieren, vorausgesetzt, die Regierungen in den jeweiligen L\u00e4ndern f\u00f6rdern solche Pl\u00e4ne.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10813\" aria-describedby=\"caption-attachment-10813\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=10813\" rel=\"attachment wp-att-10813\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10813\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild1-300x161.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild1-300x161.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild1-768x412.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild1-1024x550.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild1.png 1431w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10813\" class=\"wp-caption-text\">Online-Gesch\u00e4fte und Geldtransfers \u00fcber mobile Endger\u00e4te sollten idealerweise in Echtzeit auf Betrugsversuche hin analysiert werden. Das l\u00e4sst sich mit Streaming-Plattformen wie Apama der Software AG realisieren. (Quelle: Software AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Einfache und l\u00e4nder\u00fcbergreifende Nutzung<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber den Erfolg einer mobilen App entscheidet in den Schwellenl\u00e4ndern au\u00dferdem, wie einfach der Zugang gestaltet ist. Dazu tr\u00e4gt die Southern African Development Community (SADC) bei. Deren Mitgliedsstaaten Angola, Botswana, Mosambik, Sambia, S\u00fcdafrika, Tansania und Zimbabwe haben eine Art Roaming-Union geschaffen. Mobilfunknutzer ben\u00f6tigen so kein zus\u00e4tzliches regionales Prepaid-Angebot, um in anderen L\u00e4ndern zu telefonieren oder auf Internet-Dienste, beispielsweise von Banken, zuzugreifen.<\/p>\n<p><strong>Backend an Mobilger\u00e4tevielfalt anpassen<\/strong><\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen beim mobilen Zahlungsverkehr und Online-Banking besteht darin, mobile Endger\u00e4te und die dazugeh\u00f6rigen Netzwerktechnologien mit den entsprechenden Gesch\u00e4ftsprozessen (Backend-Prozessen) zu kombinieren. Speziell in aufstrebenden Wirtschaftsr\u00e4umen wie Afrika s\u00fcdlich der Sahara, Lateinamerika und Asien wird diese wirtschaftliche Notwendigkeit durch einen weiteren Faktor erschwert: die gro\u00dfe Vielfalt unterschiedlicher Endger\u00e4te. Neben aktuellen Smartphones, die 3G- oder 4G-Mobilfunknetze unterst\u00fctzen und \u00fcber Touchscreens und leistungsstarke Prozessoren verf\u00fcgen, sind noch viele \u00e4ltere Endger\u00e4te mit eingeschr\u00e4nkter Funktionalit\u00e4t im Einsatz.<\/p>\n<p>Damit die Nutzer auch von solchen Endger\u00e4ten aus Geldgesch\u00e4fte t\u00e4tigen und etwa bargeldlos bezahlen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Hintergrundprozesse von Banken und Kreditkartenunternehmen technologisch angepasst werden. Das hei\u00dft beispielsweise, dass die IT-Umgebung eines Finanzunternehmens eine Mehrfaktor-Authentifizierung von Nutzern mittels SMS erm\u00f6glichen sollte. Au\u00dferdem ist es notwendig, f\u00fcr unterschiedliche Plattformen und Endger\u00e4te mobile Apps bereitzustellen und Gesch\u00e4ftsprozesse darauf abzustimmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Finanzdienstleister und Unternehmen, die Services via Smartphone und Handy anbieten, hat der Mobility-Trend mehrere Facetten. Zum einen er\u00f6ffnen sich dadurch sowohl f\u00fcr etablierte Unternehmen als auch f\u00fcr Start-ups neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten. Diese Einsch\u00e4tzung st\u00fctzt sich auf Angaben der GSM Association (GSMA), wonach in Afrika s\u00fcdlich der Sahara im Jahr 2015 pro Monat rund elf Milliarden US-Dollar mittels mobiler Endger\u00e4te transferiert wurden. Andererseits werden die Datenmengen geradezu explodieren, die \u00fcber die Mobilfunknetze laufen sollen. Transaktionen abzusichern, f\u00e4llt so noch schwerer.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Notwendige Schutzmechanismen gegen Cyber-Kriminalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Auch in Schwellenl\u00e4ndern verbreitet sich die Cyber-Kriminalit\u00e4t rasant. So verloren nach Angaben der Regierung von Kenia Banken und Finanzdienstleister in ihrem Land 2014 rund 23 Millionen Dollar durch Online-Betrug. Versch\u00e4rft wird die Situation unter anderem dadurch, dass es laut United Nations Office on Drugs and Crime in Schwellenl\u00e4ndern an Fachleuten und Finanzmitteln mangelt, um die Cyber-Kriminalit\u00e4t nachhaltig zu bek\u00e4mpfen. Daher ist die Zahl der Opfer solcher Machenschaften h\u00f6her als in Industriel\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Um Online-Angriffe technisch zu vereiteln, ist eine umfassende, kontinuierliche Analyse \u2013 am besten in Echtzeit \u2013 der Daten erforderlich, die bei Online-Transaktionen und Bankgesch\u00e4ften anfallen. Moderne Streaming-Analytics-Plattformen eignen sich in dem Fall, um aus riesigen Datenmengen verd\u00e4chtige Verhaltensmuster herauszufiltern, die auf Angriffe hindeuten. Dadurch k\u00f6nnen Geldinstitute Betrugsf\u00e4lle schnell identifizieren und umgehend geeignete Ma\u00dfnahmen einleiten. Mit diesen Sicherheitsfragen m\u00fcssen sich auch europ\u00e4ische wie deutsche Unternehmen besch\u00e4ftigen, wollen sie Mobilservices auf- oder massiv ausbauen.<\/p>\n<p><strong>Was Industriestaaten von Schwellenl\u00e4ndern lernen k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>Mobile Apps, mit denen Firmen in den Schwellenl\u00e4ndern digital durchstarten, demonstrieren: Die Umsetzung von Gesch\u00e4ftsideen im Mobilbereich ist nicht von einer m\u00f6glichst ausgefeilten technischen Infrastruktur abh\u00e4ngig. Vielmehr kommt es darauf an, die Anforderungen von Nutzern und potenziellen Kunden zu erkennen und mit innovativen Produkten und Services zu bedienen \u2013 eines der Hauptziele der Digitalisierung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10814\" aria-describedby=\"caption-attachment-10814\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=10814\" rel=\"attachment wp-att-10814\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10814\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild2-300x200.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild2-300x200.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bild2.png 527w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10814\" class=\"wp-caption-text\">Mit der Apama Streaming Analytics Plattform k\u00f6nnen Unternehmen Datenstr\u00f6me analysieren und intelligent nutzen (Quelle: Software AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p>In den Industriestaaten haben vor allem FinTech-Firmen die mobilen Zeichen der Zeit erkannt. Sie machen etablierten Banken und Finanzdienstleistern Konkurrenz. Die Technologieexperten arbeiten unter anderem am Girokonto f\u00fcr das Smartphone. Nutzer sollen ihr Geld vom Mobilger\u00e4t aus verwalten \u2013 und an Personen \u00fcberweisen k\u00f6nnen, die sich im Adressverzeichnis des Systems befinden.<\/p>\n<p><strong>Vor-App-Basisarbeiten<\/strong><\/p>\n<p>Doch &#8222;mal eben schnell&#8220; eine mobile App zu programmieren und den eher mobilskeptischen Bankkunden in Deutschland zur Verf\u00fcgung zu stellen, funktioniert nicht. Denn Vorgaben von Regierungsstellen und Kontrollorganisationen wie des PCI Security Standards Council verlangen, dass hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden. Finanzunternehmen m\u00fcssen nachweisen, dass sie solch wichtige Vorschriften umsetzen. Hinzu kommt, dass jede mobile Anwendung Auswirkungen auf andere Komponenten der IT-Systemumgebung und auf Gesch\u00e4ftsprozesse hat und daher genau \u00fcberpr\u00fcft werden muss. App-Entwickler, Support-Fachleute, Prozess-Spezialisten, aber auch Rechtsexperten m\u00fcssen jederzeit Zugriff auf Dokumente und Entwicklungsunterlagen von solchen mobilen Apps haben.<\/p>\n<p>Ein erster Schritt kann sein, ein zentrales Repository \u2013 zum Beispiel auf Basis einer ARIS-Plattform \u2013 einzurichten. Dort laufen alle Informationen zusammen, inklusive Templates f\u00fcr bestimmte App-Funktionen, Dokumentationen aller Art, Handb\u00fcchern und vieles mehr. Alle Entwicklungsarbeiten sind f\u00fcr jeden Mitarbeiter transparent. Doppeltentwicklung gibt es somit nicht mehr. Diese kann sich keine Bank und kein Unternehmen heute mehr leisten. Nirgendwo auf der Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer, Senior Vice President Product Management &amp; Marketing bei der Software AG\/gg Der Mobilfunk bietet Schwellenl\u00e4ndern die<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":10812,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,13],"tags":[3782,9269,9253,9270,9266,9258,9259,9265,5774,8944,8584,9267,9153,9260,9257,9264,2746,4489,9262,9255,9263,9261,9268,9256,9254,36,1701,5492],"class_list":["post-10810","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-mobile-computing","tag-3g","tag-4g-sms","tag-afrika","tag-aris","tag-asien","tag-awamo","tag-bezahlen","tag-cisco-visual-networking-index","tag-cyber-kriminalitaet","tag-fintech","tag-gsma","tag-infrastructure-sharing","tag-itu","tag-kenia","tag-m-pesa","tag-mmasa","tag-mobilfunk","tag-mobility","tag-nachhilfe","tag-onlinedienst","tag-pew-research-center","tag-preclass","tag-sadc","tag-safaricom","tag-schwellenland","tag-sicherheit","tag-smartphone","tag-software-ag"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10810"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10815,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10810\/revisions\/10815"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}