{"id":10696,"date":"2017-02-21T14:45:16","date_gmt":"2017-02-21T13:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10696"},"modified":"2017-02-20T10:47:42","modified_gmt":"2017-02-20T09:47:42","slug":"die-richtige-infrastruktur-fuer-das-iot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10696","title":{"rendered":"Die richtige Infrastruktur f\u00fcr das IoT"},"content":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"http:\/\/stormagic.com\/\">Hans O\u2019Sullivan, CEO von StorMagic<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Vernetzte Systeme, die Prozesse \u00fcberwachten und als Urahn des IoT gelten, gibt es tats\u00e4chlich schon sehr lange. Die Systeme wurden meist in der Industrie f\u00fcr die Prozessverwaltung und -automatisierung eingesetzt, lange bevor die Digitalisierung so gut wie alle IT-Systeme auf standardisierten x86-Systemen konsolidierte. Die Systeme waren aufwendig in der Verwaltung, meist voneinander isoliert und der zust\u00e4ndige Administrator musste tats\u00e4chlich noch von einem System zum anderen gehen um nach roten L\u00e4mpchen Ausschau zu halten. Die moderne IT hat in den letzten Jahren auch f\u00fcr diese Anwendungsf\u00e4lle L\u00f6sungen hervorgebracht, deren Applikationen Daten aus mehreren Systemen in Echtzeit konsolidieren und analysieren und sie in einem einzelnen Dashboard bereitstellen. Ein Administrator kann Warnhinweise mehrerer Bestandteile eines Prozesses nun auf einmal beobachten und direkt darauf reagieren, anstatt durch die Produktionshalle zu laufen und nach Fehlerzust\u00e4nden zu suchen \u2013 und das prinzipiell auch von jedem Ort der Welt. Die Verwendung von moderner IT hat hier, wie in vielen F\u00e4llen, bestehende L\u00f6sungen vorteilhaft ersetzt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Virtualisierung erm\u00f6glicht Verwaltung von entfernten Standorten<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig zur Konsolidierung von Prozessverwaltung und -automatisierung in die moderne IT hat die umfassende Virtualisierung die IT in Zweigniederlassungen stark vereinfacht. Hypervisoren erm\u00f6glichen eine zentralisierte \u00dcberwachung der IT-Infrastruktur an Remote-Standorten, sodass an diesen Standorten weniger oder gar keine IT-Mitarbeiter vor Ort sein m\u00fcssen. Das Internet macht es prinzipiell m\u00f6glich, Sensoren, Ger\u00e4te oder komplett automatisierte Prozesse \u00fcber eine zentrale IT an jedem Ort der Welt zu steuern und zu \u00fcberwachen. Die Voraussetzung ist eine virtualisierte IT und entsprechende Infrastruktur an jedem Standort, die heutzutage eigentlich schon \u00fcberall vorhanden ist. Die Realit\u00e4t sieht bei geografisch weit verteilten Unternehmen mit Produktionsst\u00e4tten in Regionen mit geringer Bandbreite jedoch noch anders aus. Um Prozesse in Echtzeit aus der Zentrale steuern zu k\u00f6nnen, w\u00e4re eine schnelle und vor allem zuverl\u00e4ssige Internetverbindung vonn\u00f6ten, die vor allem in wenig entwickelten L\u00e4ndern oft nicht vorhanden ist. Systeme laufen hier also oft auf der Infrastruktur vor Ort, die nat\u00fcrlich in diesem Fall auch hochverf\u00fcgbar sein muss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=10694\" rel=\"attachment wp-att-10694\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10694\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stormagic-SvSAN-300x197.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stormagic-SvSAN-300x197.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stormagic-SvSAN.png 421w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Egal also ob im Hauptrechenzentrum oder in der IT in der Niederlassung \u2013 IoT-Anwendungen m\u00fcssen zu allen Zeiten funktionieren. F\u00fcr moderne IT-Systeme bedeutet dies, dass die Infrastruktur, auf der eine Anwendung l\u00e4uft, hochverf\u00fcgbar sein muss. Hochverf\u00fcgbarkeit bedeutete auf der Hardwareebene bisher die Anschaffung teuer und aufwendig zu verwaltender Speicherarrays, was meist nur f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Firmen erschwinglich war. Neue, software-definierte Technologien senken nun die Kosten f\u00fcr Hochverf\u00fcgbarkeit und machen hochverf\u00fcgbare IoT-Anwendungen zur Prozessoptimierung nun auch f\u00fcr kleinere Firmen m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Hochverf\u00fcgbarkeit an jedem Standort mit virtuellen SANs<\/strong><\/p>\n<p>Neben der komplexen Verwaltung von SANs ist deren hoher Anschaffungspreis f\u00fcr kleinere Firmen die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde Hochverf\u00fcgbarkeit zu garantieren. Unternehmen, die eine hohe Anzahl an Niederlassungen au\u00dferhalb schnellen Internets haben, m\u00fcssten theoretisch sogar f\u00fcr jede Niederlassung ein eigenes SAN einrichten um ihre lokale Infrastruktur und die lokalen Prozesse hochverf\u00fcgbar zu machen. Das ist f\u00fcr viele Unternehmen nat\u00fcrlich sehr schwer zu realisieren. Die L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem k\u00f6nnen virtuelle SANs bringen, die ebenfalls Hochverf\u00fcgbarkeit f\u00fcr ein automatisiertes Failover erm\u00f6glichen, jedoch ohne physische Arrays, Kabel und Switches auskommen und somit die Anschaffungs- und Verwaltungskosten enorm reduzieren. Die Technologie besteht aus einer software-definierten Speicherl\u00f6sung, die in Kombination mit hyperkonvergenten Servern teure SANs ersetzen kann. Dabei kommen zwei zur Datenspiegelung miteinander verbundene hyperkonvergente Server zum Einsatz, die interne Festplatten und Flash-Speicher nutzen und damit mit der geringst m\u00f6glichen Menge an Komponenten auskommen. Neben den Anschaffungskosten, die gut 30 Prozent einsparen, fallen Kosten f\u00fcr Platz im Rack sowie Strom f\u00fcr den Betrieb und die K\u00fchlung weg.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Einsatzszenarien f\u00fcr virtuelle SANs<\/strong><\/p>\n<p>Software-definierte Speicherl\u00f6sungen bieten mittlerweile L\u00f6sungen f\u00fcr zahlreiche Anwendungsfelder und mit virtuellen SANs hat sich somit auch eine kosteng\u00fcnstigere Alternative zum klassischen, teuren SAN entwickelt um vor Systemausf\u00e4llen zu sch\u00fctzen. Zahlreiche Branchen sind pr\u00e4destiniert f\u00fcr den Einsatz dieser Technologie, insbesondere wenn sehr viele Standorte mit hochverf\u00fcgbarer Infrastruktur ausger\u00fcstet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Einzelhandel ist mit seinen zahlreichen Niederlassungen ein nat\u00fcrliches Szenario f\u00fcr den Einsatz von virtuellen SANs und zahlreiche Gro\u00dfunternehmen in dieser Branche haben die Technologie bereits eingef\u00fchrt, weil im Normalfall jede vor Ort verwendete Anwendung auf standardisierter Infrastruktur ausgef\u00fchrt werden muss. Anders sieht es in der industriellen Fertigung aus, die zwar ebenfalls viele Standorte nutzt, wo jedoch noch sehr viele Anwendungen auf propriet\u00e4ren Systemen mit spezifischen Schnittstellen und APIs eingesetzt werden. Hier wird zuk\u00fcnftig eine \u00e4hnliche Konsolidierung wie bei der zuvor genannten Prozess- und Automatisierungsverwaltung stattfinden, die alle Systeme in auf die x86-Plattform bringen wird.<\/p>\n<p><strong>Virtuelle SANs senken Kosten f\u00fcr industrielles IoT<\/strong><\/p>\n<p>Die Hochverf\u00fcgbarkeit der IT-Infrastruktur ist f\u00fcr jedes moderne Unternehmen ein Muss. Das industrielle IoT verlangt die Verf\u00fcgbarkeit aller Systeme an jedem Standort, was Unternehmen bisher dazu zwang in teure SAN-basierte Infrastruktur zu investieren. Virtuelle SANs bieten hier die M\u00f6glichkeit die gleiche Funktionalit\u00e4t f\u00fcr ein deutlich geringeres Investment zu erreichen, indem sie SDS und Hyperkonvergenz kombinieren und so unn\u00f6tige Hardware vermeiden. Unternehmen, die zahlreiche Standorte vernetzen und industrielle IoT-Anwendungen konsolidieren wollen, sollten sich mit den M\u00f6glichkeiten dieser Technologie besch\u00e4ftigen, um Investitionskosten einzusparen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Hans O\u2019Sullivan, CEO von StorMagic\/gg Vernetzte Systeme, die Prozesse \u00fcberwachten und als Urahn des IoT gelten, gibt es tats\u00e4chlich<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":10693,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,3831],"tags":[4185,1496,2339,2610,9084,1518,9083,269,6256],"class_list":["post-10696","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-m2miot","tag-api","tag-array","tag-hypervisor","tag-industrie","tag-prozessverwaltung","tag-san","tag-stormagic","tag-switch","tag-virtualisierung"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10696"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10696\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10698,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10696\/revisions\/10698"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}