{"id":10512,"date":"2017-01-19T14:50:39","date_gmt":"2017-01-19T13:50:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10512"},"modified":"2017-01-18T11:52:44","modified_gmt":"2017-01-18T10:52:44","slug":"6-tipps-fuer-eine-sichere-datenmigration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=10512","title":{"rendered":"6 Tipps f\u00fcr eine sichere Datenmigration"},"content":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"http:\/\/www.netapp.com\/de\/index.aspx\">Christian Lorentz, Senior Product and Solution Marketing Manager bei NetApp<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Die Unternehmens-IT ver\u00e4ndert sich schnell, erfordert h\u00e4ufig Migrationen. Die Daten &#8222;reisen&#8220; zu unterschiedlichen Orten \u2013 innerhalb eines Rechenzentrums, zwischen Rechenzentren oder in der Cloud. Dabei ist nicht nur der Zielort wichtig, sondern vor allem auch der sichere Weg dorthin. Die folgenden Tipps k\u00f6nnen IT-Verantwortlichen helfen, Datenmigrationen besonders effizient und sicher durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Das A und O: Die Vorbereitung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Grundsatz lautet: Wer zum Ziel will, muss seinen Ausgangspunkt kennen. Vor einer Datenmigration ist es daher die Aufgabe der IT-Verantwortlichen, eine Bestandsaufnahme durchzuf\u00fchren und die bestehende IT-Umgebung zu \u00fcberpr\u00fcfen. Dabei geht es darum, diese bis ins Detail zu ergr\u00fcnden. Folgende Fragen helfen dabei: Welche Verbindungen bestehen innerhalb einer und zwischen den Anwendungen? Wer sind die Nutzer und wie sehen deren Anforderungen an die Performance der L\u00f6sung und die Verf\u00fcgbarkeit der Daten aus?<\/p>\n<p>Eine ausf\u00fchrliche Beschreibung des Ausgangs- und auch des Zielpunkts ist essenziell f\u00fcr das Gelingen eines Migrationsprojekts. Sie ist die Basis f\u00fcr eine reibungslose und effiziente Durchf\u00fchrung.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Standards mit Spielraum <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die IT-Verantwortlichen sollten standardm\u00e4\u00dfig bei allen Migrationen ein definiertes Set an Checklisten anwenden. Dabei sollten sie darauf achten, dass diese Spielraum f\u00fcr Anpassungen lassen. Die Checklisten sollten keine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitungen sein. Vielmehr verfolgen sie den Zweck, dass die richtigen Fragen gestellt und beantwortet werden, damit die Daten ihren Bestimmungsort sicher erreichen. Die Erkenntnisse k\u00f6nnen dann bei weiteren Projekten einflie\u00dfen oder lassen sich in die Checklisten integrieren.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Flexibilit\u00e4t statt Stillstand<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei den meisten Migrationen liegen Stolpersteine auf dem Weg. H\u00e4ufig lassen sich Projekte trotzdem im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen umsetzen \u2013 der Schl\u00fcssel sind flexible Prozesse: Tritt zum Beispiel in einer Phase der Migration eine unerwartete H\u00fcrde auf, empfiehlt es sich, parallel in einer anderen Phase weiterzuarbeiten, bis die H\u00fcrde erfolgreich gemeistert ist. Ein Prozess sollte also die Beteiligten nicht in ein starres Regelwerk zw\u00e4ngen, sondern ihnen die Freiheit gew\u00e4hren, auf besondere Ereignisse einzugehen.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Wegbeschreibung auf dem aktuellen Stand<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Migrationsprojekte stellen unterschiedliche Anforderungen. Die Prozesse sollten daher auf bew\u00e4hrten Vorgehensweisen fu\u00dfen, die sich bei s\u00e4mtlichen Projektmigrationen, Upgrades, etc. anwenden und leicht adaptieren lassen. Bei einigen Migrationen gibt es detaillierte Vorgaben, bei anderen viele Freiheiten. Dennoch profitieren die Verantwortlichen von den Erfahrungen, die sie bei jedem vorangegangenen Projekt gemacht haben.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Vorsicht Abk\u00fcrzung!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Abk\u00fcrzungen sparen Zeit und Ressourcen. Aber bei ungenauer Vorbereitung f\u00fchren sie schnell in die Irre. Daher sollten die IT-Verantwortlichen sicherstellen, dass sie jede Abk\u00fcrzung, die sie einf\u00fchren, genau verstehen und dass das Team ihr zustimmt. So vermeiden sie unerwartete \u00dcberraschungen, die das Vorhaben im Zeitplan zur\u00fcckwerfen oder Kosten hochtreiben.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong> Der Blick aufs Ganze <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Schnell verliert man sich in den t\u00e4glichen Aufgaben. IT-Verantwortliche sollten sich daher bewusst machen, stets das gro\u00dfe Ganze im Blick zu behalten: Daten sind nur so gut wie sie die Unternehmensanwender auch sicher nutzen k\u00f6nnen. Daher gilt es, deren Abl\u00e4ufe ins Projekt einzubeziehen. Dauert beispielsweise eine Migration l\u00e4nger als erwartet und m\u00fcssen Anwender routinem\u00e4\u00dfig auf die Daten zugreifen, sollten die Verantwortlichen die Migration stoppen und zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt fortsetzen. Denn es geht f\u00fcr sie nicht nur darum, Deadlines zu halten, vielmehr unterst\u00fctzt die IT die Anwender bei ihrem Tun und bildet so die Basis des Gesch\u00e4ftserfolgs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Christian Lorentz, Senior Product and Solution Marketing Manager bei NetApp\/gg Die Unternehmens-IT ver\u00e4ndert sich schnell, erfordert h\u00e4ufig Migrationen. 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