Gefahr lauert auf populären Domains

Der WatchGuard Internet Security Report für das zweite Quartal 2019 liegt vor und eröffnet erneut einen detaillierten Blick auf die aktuelle Bedrohungslandschaft. Erstmals wird dabei auch gezeigt, welche Domains von Angreifern am häufigsten für Phishing-Angriffe und zum Hosting von Malware genutzt werden. In der Liste tauchen nicht zuletzt etliche Subdomains legitimer Websites und Content Delivery Networks (CDN) auf – wie SharePoint, Amazonaws.com und Cloudflare.net. Insgesamt überrascht die Zunahme von Malware: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Bedrohung um 64 Prozent. Zudem weisen die Sicherheitsspezialisten darauf hin, dass gleich zwei Module von Kali Linux, einem beliebten Werkzeug für Penetration Tests zur Überprüfung der Sicherheit im Netzwerk, in die Top Ten der Malware eingestiegen sind.

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Vom Kunden zum Mitbewerber: Wie Unternehmen des Finanzsektors den wichtigsten Bedrohungen begegnen sollten

Jüngste Berichte zeigen, dass sich die Zahl der Cyberangriffe auf den Finanzdienstleistungssektor alleine in Großbritannien im Jahre 2018 verfünffacht hat – in Deutschland dürften diese Zahlen ähnlich aussehen. Einen internationalen Einblick in die Thematik bietet der im letzten Jahr erschiene Report „2018 State of Cyber Resilience“ des Beratungsunternehmens Accenture. Hier offenbart sich für den Finanzsektor, dass einer von sieben Angriffen auf Banken und Kapitalunternehmen erfolgreich ist – und erschreckende 42 Prozent der Attacken werden frühestens nach einer Woche bemerkt. Den zunehmenden Risiken auf den Finanzsektor haben Organisationen in diesem Bereich bisher zu wenig entgegenzusetzen. Laut Accenture hat nur jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) sein Budget für Cybersicherheit innerhalb der letzten Jahre deutlich erhöht. Lediglich ein Drittel (30 Prozent) der Befragten plante zum Zeitpunkt der Erhebung, die Ausgaben für den Schutz gegen Cyberangriffe für die künftigen drei Jahre wesentlich zu steigern.

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Ping Identity bietet mehr Sicherheit für globale Unternehmen mit neuen intelligenten Funktionen bei der Multi-Faktor-Authentifizierung

Ping Identity hat weitere Updates für seine Multi-Faktor-Authentifizierungslösung (MFA) PingID bekanntgegeben, die neue Methoden zur Minderung von Risiken und zur Stärkung der Sicherheit für Unternehmen bereitstellen. Diese neuen Funktionen von PingID umfassen unter anderem Verfahren zur Beurteilung des Nutzer- und Geräterisikos vor der Gewährung einer Zugangsberechtigung sowie die Unterstützung für Fast Identity Online (FIDO) Standards. Diese bieten eine bessere Abwehr gegen erweiterte Phishing-Angriffe. Unternehmen, die diese Phishing-resistenten und benutzerfreundlichen Authentifizierungsmethoden anwenden – beispielsweise biometrische Authentifikatoren wie Gesichtserkennung und Fingerabdruckabgleich – können entsprechende Leitlinien erstellen, um die MFA nur dann einzufordern, wenn dies durch ein erhöhtes Risiko gerechtfertigt ist.

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Daten aus der Wolke: Welche Hintertüren offen sind

Daten liegen nicht nur in der Cloud – mit Daten wird gearbeitet. Genau das ist der Punkt, der IT-Verantwortliche weltweit immer noch vor Herausforderungen stellt: Nur ein Drittel (33 Prozent) kann beispielsweise für ausreichend Sicherheit sorgen, wenn Mitarbeiter Links zu Dateien in der Cloud generieren und weitergeben. Nur 40 Prozent haben die volle Kontrolle, wenn Mitarbeiter von ihren privaten Geräten auf Cloud-Daten zugreifen. Das sind Ergebnisse der Business Growth Edition des aktuellen „Cloud Adoption & Risk Reports“, den die Sicherheitsspezialisten von McAfee erst kürzlich veröffentlichten und für den 1.000 IT-Verantwortliche in elf Ländern befragt wurden. Ergänzt werden die Umfragedaten durch Milliarden an anonymisierten Eventdaten von tausenden von McAfee-Kunden. Diese geben zum Beispiel Aufschluss darüber, in welchen Cloud-Anwendungen die meisten Unternehmen sensible Daten speichern. Der Report zeigt auch: Gelingt eine effektive Zugriffskontrolle, profitieren Unternehmen überdurchschnittlich von den Verheißungen der Cloud: 45 Prozent der Unternehmen mit einem Cloud Access Security Broker (CASB) bringen Produkte beispielsweise dank der Cloud schneller auf den Markt (+36 Prozent im Vergleich zu Unternehmen ohne CASB), 46 Prozent spüren eine Verbesserung der Mitarbeiterproduktivität (+elf Prozent).

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Next-Generation Firewall: Funktionalität darf nicht auf Kosten der Performance gehen

Die klassische Paketfilter-Firewall ist zwar unerlässlich, reicht hinsichtlich ihrer Funktionalität aber längst nicht mehr aus. In der Realität benötigt jedes Netzwerk ein ganzes Arsenal an Sicherheitsfunktionen, um sich vor Advanced Persistent Threats, Malware, Botnets, Trojanern, Viren, Ransomware, Drive-by-Downloads, Phishing und Zero-Day-Attacken schützen zu können. Aus diesem Grund rüsten Hersteller entsprechende Plattformen mittlerweile mit unterschiedlichsten, zusätzlichen Sicherheitsdiensten zur Rundumverteidigung auf, die jeglichen Datenverkehr analysieren und umfangreichen Prüfungen unterziehen. Vor diesem Hintergrund spielen Kriterien wie Performance und Visualisierung der Datenflut eine entscheidende Rolle.

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KnowBe4 vertieft sein Verständnis von Phishing mit Hilfe des neuen Phishing Reply Tests

KnowBe4 hat ein neues, kostenloses Tool angekündigt, mit dem ermittelt werden kann, wie viele Mitarbeiter auf eine Phishing-E-Mail namens Phishing Reply Test (PRT) antworten. Gezielte Phishing-Angriffe, bekannt als Business E-Mail Compromise oder CEO-Betrug, werden häufig genutzt. Meist handelt es sich um eine gute gefälschte E-Mail, die angeblich von der Unternehmensführung stammt und sowohl risikoreiche Nutzer als auch Kollegen aus Buchhaltungs-, Personal- und sogar IT-Abteilungen auffordert, etwas zu tun, beispielsweise Überweisungen vorzunehmen. PRT ist ein webbasiertes Tool, mit dem Cybersicherheitsexperten Mitarbeiter in diesen gängigen Szenarien auf gezielte Angriffe künftig testen können.

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