Deutsche Unternehmen sind bei Enterprise Mobility Security besorgter als andere europäische Unternehmen

Georg Lauer, Vice President und Regional CTO bei CA Technologies
Georg Lauer, Vice President und Regional CTO bei CA Technologies

Unternehmen in Deutschland sind besorgter über die Sicherheit und den Datenschutz einer Enterprise Mobility-Strategie als Unternehmen in anderen europäischen Regionen. Dies ergab die aktuelle Studie TechInsights Report: Enterprise Mobility-It’s All About the Apps, die von Vanson Bourne im Auftrag von CA Technologies durchgeführt wurde.

Die Nachfrage nach Enterprise Mobility steigt – trotz Sicherheitsbedenken – der Studie nach schnell: 71 Prozent der Unternehmen in Deutschland verfolgen bereits eine Enterprise Mobility-Strategie oder werden in den nächsten zwölf Monaten eine solche einführen. Nirgendwo sonst in Europa ist die Zahl vergleichbar hoch.

Die Studie wurde von Vanson Bourne im Auftrag von CA Technologies zwischen Mai und Juli 2013 durchgeführt. Befragt wurden weltweit 1.300 Senior-IT-Entscheider aus 21 Ländern und verschiedenen vertikalen Sektoren. Darunter 650 Teilnehmer aus Europa – unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Spanien, Portugal, den Niederlanden, Skandinavien und Israel.

Die deutschen Unternehmen, die bereits eine Enterprise Mobility-Strategie einsetzen, sehen quantifizierbare Vorteile sowohl für das Geschäft als auch für den Kunden. Beispielsweise beobachten sie, dass 17 Prozent mehr Kunden Software und Services nutzen; zudem steigerte sich die Kundenzufriedenheit um 14 Prozent sowie die Mitarbeiterbindung um 14 Prozent und die Mitarbeiterproduktivität um zwölf Prozent. Tatsächlich sind nur 15 Prozent der Befragten der Meinung, dass sie Mobility mehr einsetzen könnten.

Der Report zeigt, dass externe Kunden-Apps wichtiger bewertet werden als interne BYOD-Projekte. Er bestätigt, dass kundenorientierte mobile Initiativen geschäftskritisch sind und mit demselben Handlungsdruck adressiert werden sollten wie eigene Projekte. Über kundenorientierte Initiativen können generell Kundenanforderungen besser adressiert sowie die Kundenerfahrung und -zufriedenheit verbessert werden. Mobile Apps für Kunden oder Mitarbeiter sind für 54 Prozent der Befragten in Deutschland oberste Priorität. Interne BYOD-Projekte oder die Verwaltung von Mitarbeitergeräten haben beispielsweise nur für 46 Prozent Priorität.

Sicherheit bleibt für alle Länder die treibende Kraft, wenn es um Enterprise Mobility geht: 37 Prozent der Unternehmen müssen die Sicherheit für den mobilen Zugriff auf sensible Daten und Anwendungen verbessern. Weitere Gründe umfassen die Notwendigkeit, den Zugriff der Mitarbeiter auf Infrastrukturen über mobile Endgeräte, zu formalisieren (43 Prozent). Ebenso steigt die Nachfrage der Mitarbeiter, ihre persönlichen Geräte auch bei der Arbeit zu nutzen (33 Prozent).

„CIOs stehen heutzutage unter enormen Stress, den schnellen Technologiewandel mitzugehen“, sagt Georg Lauer, Vice President und Regional CTO bei CA Technologies. „Mobilität hat die Komplexität der Anforderungen erhöht, die sowohl für interne Nutzer als auch für kundenfokussierte Systeme umgesetzt werden müssen. Unternehmen, die keine unternehmensweite Mobility-Strategie verfolgen, setzen sich potenziellen Risiken aus: Nichteinhaltung von wichtigen Regularien, versehentliche Verbreitung von Unternehmensinformationen aufgrund mangelnder mobiler Sicherheit oder ein negativer Einfluss auf Umsatz und Reputation infolge einer schlechten Kundenerfahrung beim Einkauf von mobilen Applikationen sind nur einige mögliche Beispiele.“

Weitere Informationen: www.ca.com/de

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