Finanz Informatik verwendet F5s BIG-IP LTM für den Betrieb ihrer Gesamtbanklösung

Autorin/Redakteur: Claudia Kraus, EMEA Communications Manager bei F5/gg

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Die Finanz Informatik nutzt F5s BIG-IP, um die Loadbalancing- Administration zu automatisieren. Durch den Einsatz der F5 Produkte konnten die bereits bestehende F5-Umgebung erweitert und ältere Systeme abgelöst werden. Zudem war es möglich, eine einheitliche Plattform zu schaffen.

Die Fusion der Unternehmen Sparkassen Informatik und FinanzIT im Jahr 2008 zur Finanz Informatik brachte ein vielfach erhöhtes Datenaufkommen mit sich. Um dieses Datenvolumen effizient verarbeiten zu können, benötigte das Unternehmen eine Lösung, die gleichzeitig den Datenverkehr steuert und die Ausfallsicherheit der OSPlus-Anwendungen für Kunden und Mitarbeiter der Sparkassen gewährleistet.

Ebenso musste ein einheitlicher und kostengünstiger Betrieb von Loadbalancingkomponenten garantiert werden können. Der wachsende Kundenstamm und das damit verbundene Arbeitsvolumen stellten die Mitarbeiter der Finanz Informatik vor eine immer größere Herausforderung. Vor allem der schnelle Wandel vom alltäglichen Schalterbetrieb hin zum Internet- und Selfbanking war eine große Wende. Aus diesem Grund sollte eine Loadbalancing-Lösung implementiert werden, die den Datenstrom im Netzwerk der Finanz Informatik vom Anwender zu den OSPlus-Applikationen gezielt steuert.

Darüber hinaus sollten die geforderten Sicherheitsstandards erfüllt und die Antwortzeiten der Applikationen verbessert werden. Durch die Konsolidierung und Migration der Loadbalancing-Infrastruktur von drei auf eine Plattform gelang eine Bündelung des Know-hows. So konnten im Zuge des Ausbaus der Loadbalancer mehr Anwendungen unterstützt werden.

Lösung

Auf der Suche nach einem passenden Anbieter war es für die Finanz Informatik wichtig, dass das Unternehmen eine herausragende Expertise in dem geforderten Feld aufweist. Gesucht wurde ein Produkt, das Automatisierungsmöglichkeiten, eine FIPS 140-konforme Cryptohardware und eine Lösung für alle Anforderungen des Bankenwesens bietet. Zusätzlich sollte es eine einfache Administration über mehrere Kanäle ermöglichen, die Funktionalitäten der Vorgänger-Lösung beibehalten und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, wie IPv6 und FIPS, sollte bestehen, um für die Zukunft gerüstet zu sein und auch die PCI-Konformität erlangen zu können. Nach einer ausgiebigen Evaluierung der aktuellen Situation und der Anforderungen folgte der Auswahlprozess. Das Team entschied sich schließlich für den BIG-IP Local Traffic Manager (LTM) von F5 Networks. Dieser bietet die remote Administration durch iControl. iControl ist die branchenweit einzige Schnittstelle, die die Kommunikation und damit die Interaktion zwischen Netzwerk und Applikation ermöglicht. Von den F5-Komponenten generierte Daten und Statistiken über die Nutzung der Applikationen und Ressourcen lassen sich lesen und beispielsweise zur Fehleranalyse und zum Troubleshooting nutzen. iRules ist ebenso eine elementare Erweiterung für die Finanz Informatik, da dadurch beispielsweise die Loadbalancing-Konfiguration an andere Fachteams sicher delegiert werden kann, ohne volle Adminstrations-Rechte für das System gewähren zu müssen.