Check Point R77 liefert ThreatCloud Emulation Service zur Bewältigung von Zero-Day-Angriffen

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Check Point Software Technologies Ltd. kündigt die Verfügbarkeit von Check Point R77 an, der neuesten Version ihrer Software Blade Architecture. R77 bietet über 50 Produktverbesserungen, einschließlich eines neuen ThreatCloud Emulation Services, der Leistungsverstärkungstechnologie Check Point HyperSpect, des Check Point Compliance Software Blade, eines neuen Central Device Managements und eines verbesserten Nutzeridentitätsbewusstseins mit RADIUS- und IF-MAP-Integration. Dazu kommen Verbesserungen von Check Points einheitlichem Betriebssystem GAiA.

Moderne Cyberkriminelle arbeiten mit hoher Geschwindigkeit an der heimlichen Entwicklung neuer Angriffe und nehmen dabei ihre Opfer mit kundenspezifischer Malware gründlich ins Visier. Forscher schätzen, dass jeden Tag durchschnittlich 70.000 bis 100.000 neue Malware-Samples erstellt und verteilt werden. Das schiere Volumen an Malware macht das ständig zunehmende Sperrfeuer an modernen und zuvor unentdeckten Angriffen deutlich, denen Organisationen ausgesetzt sind. Gleichzeitig wachsen die unternehmenskritischen Anforderungen an die Netzwerkleistung weiter exponentiell schnell an. Diese Umgebung erfordert eine Kombination aus Threat-Prevention-Funktionen, blitzschneller Sicherheits-Infrastruktur und automatisierten, regulatorischen Compliance-Funktionen. Check Point R77 verbindet vorbeugende Sicherheitsfunktionen, Compliance-Überwachung und reale Leistungssteigerungen für vorhandene Gateways.

„Unsere Kunden müssen den bösen Jungs einen Schritt voraus sein, um ihre Netzwerke zu schützen, und R77 bietet die beste Plattform und Sicherheitsschutzmaßnahmen, um sie dabei zu unterstützen. Mit optimierter Leistung, Cloud-basierter Bedrohungs-Emulation und automatisierter Compliance-Überwachung ist unsere Software von Grund auf als die umfassendste mehrschichtige Sicherheitslösung ausgelegt, die heute zur Verfügung steht“, sagte Dorit Dor, Vice President of Products bei Check Point Software Technologies.

Eines der wichtigsten Merkmale der neuen Software Blades ist der Check Point ThreatCloud Emulation Service. Dieser verhindert Infektionen durch unentdeckte (Zero-Day) Exploits, neue Varianten von Malware und gezielte Angriffe sowie Advanced Persistent Threats (APT). Als Teil von Check Points führender mehrschichtiger Threat-Prevention-Lösung untersucht er unverzüglich verdächtige Dateien, ahmt deren Ausführung nach, um bösartiges Verhalten zu erkennen und blockiert sofort neu erkannte Malware in Email-Anhängen, Downloads von Dateien und direktem Webinhalt. Angriffsinformationen werden dann zum automatischen Schutz mit dem gemeinsamen Netzwerk und der Cloud-getriebenen Wissensbasis, ThreatCloud, von Check Point geteilt.

Die erstmals im Februar 2013 angekündigte Check Point ThreatCloud Emulation wird als neuer Cloud-Service angeboten, der auf  einer globalen, organisationsweiten monatlichen Quote gescannter Dateien beruht. Diese monatliche Quote gilt über alle Sicherheits-Gateways im Netzwerk einer Organisation und ist eine flexible Entwicklung, die einen Anstieg der Quote auf Basis von Nutzung und Wachstum ermöglicht. ThreatCloud Emulation steht auch in Form der Private Cloud Emulation Appliance zur Verfügung.

R77 ist die erste Version, die Check Point HyperSpect umfasst – eine intelligente, adaptive Content Inspection Engine, die die Hardware-Ausnutzung durch ein breites Spektrum an Optimierungen und Beschleunigungen maximiert, wozu auch Hyper-Threading-Technologien gehören. Durch HyperSpect erleben Organisationen deutlich höhere Leistung, auch eine Steigerung von bis zu 50 Prozent der realen Leistung bei allen High-End-Plattformen.

Mit einer einfachen Software-Aufrüstung auf R77 können Organisationen durch den Einsatz der mehrschichtigen Software-Blade-Schutzmaßnahmen von Check Point auf der gleichen Plattform den Schutz sicher konsolidieren und gleichzeitig nachhaltige Leistung erleben. HyperSpect steigert die Rechnerleistung und optimiert die Inspektion, die auf den beliebtesten Internet-Traffic zugeschnitten ist, wie zum Beispiel Media-Streaming und HTTP-Kommunikationen, welche die größte Menge an Internet-Bandbreite verbrauchen.

Mit der Version R77 steht Check Points Compliance Software Blade der Allgemeinheit zur Verfügung. Die im März 2013 vorgestellte Compliance Software Blade ist die erste Firewall-integrierte und vollständig automatisierte Compliance-Überwachungslösung der nächsten Generation, die ein umfangreiches Knowhow an Rechtsvorschriften und über 300 bewährte Sicherheitsverfahren nutzt. Die Check Point Compliance Software Blade verringert die Komplexität externer Compliance-Anforderungen und interner Sicherheitsmandate durch Sofortbenachrichtigungen über Richtlinienänderungen, da sie das Sicherheitsniveau quer durch alle Check Point Software Blades ununterbrochen auswertet und umsetzbare Empfehlungen zur Verbesserung von Compliance und Sicherheit liefert.

„Die Fähigkeit des Blades, unsere Compliance-Probleme im Hinblick auf Audits oder Sicherheits-Assessments zu lösen, ist ein großer Vorteil für unsere Organisation“, sagte William Dippel, Manager für Networking, Data Security and Communications beim Desert Research Institute. „Durch das Blade entsprechen wir nicht nur besser den Vorschriften, sondern es hat uns auch sicherer gemacht, da es uns auf Problembereiche lenkt, deren wir uns zuvor nicht einmal bewusst waren.“

Die R77 Version ist ein kostenloser Upgrade für bestehende Kunden. Der ThreatCloud Emulation Service beruht auf einer weltweiten Organisationsquote, die bei einem monatlichen Listenpreis von 500 Dollar für bis zu 10.000 untersuchte Dateien pro Monat beginnt.

Weitere Informationen: www.checkpoint.com

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