Frage der Woche: “Welche Konsequenzen ergeben sich aus den Abhörmaßnahmen der Geheimdienste für IT-Infrastrukturen von Unternehmen?”

Hier noch ein allerletzter Kommentar zum Thema “Welche Konsequenzen ergeben sich aus den Abhörmaßnahmen der Geheimdienste für IT-Infrastrukturen von Unternehmen?” Wenn Sie ein Thema haben, dass Ihnen besonders am Herzen liegt und das Sie gerne als Frage der Woche sehen möchten, schicken Sie es bitte an “redaktion (at) sysbus.eu”. Wir werden passende Fragen gerne in unsere Reihe mit aufnehmen.

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Alexander Stühl, Director Sales & Marketing bei Aagon Consulting, erklärt: “Wir vertreten die klare Meinung, dass unternehmensrelevante Daten nicht in die Wolke gehören. Bei geschäftlichen und sensiblen Daten muss unter allen Umständen sichergestellt sein, dass Spähprogramme wie Prism und Tempora oder auch der Mitbewerber, der sich für Patente, Ideen und Prozesstechniken interessieren könnte, keinen Zugriff haben. Und das kann bis heute niemand wirklich sicherstellen, da es keinen absoluten Rund-um-Schutz für dezentral gehostete Daten gibt.

Auch das Argument, dass der unerlaubte Eingriffe durch Spähprogramme auf in Deutschland gehostete Daten ausgeschlossen ist, ist nicht wirklich schlüssig. Denn gerade während des Datentransports können Zugriffe auf vielfältige Weise erfolgen. Aus diesen Gründen sowie den aktuellen Spähaufdeckungen bleiben wir dabei: Unternehmensdaten gehören ins Unternehmen. Dort sorgt die bestmögliche Datensicherung für den optimalen Schutz der Daten.”

Alexander Stühl, Director Sales & Marketing bei Aagon Consulting
Alexander Stühl, Director Sales & Marketing bei Aagon Consulting

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