Kurztest: GFI WebMonitor 2013 – Voller Durchblick für Administratoren

Autor: Dr. Götz Güttich

Das Dashboard des GFI WebMonitor fasst die wichtigsten Informationen an einer zentralen Stelle zusammen
Das Dashboard des GFI WebMonitor fasst die wichtigsten Informationen an einer zentralen Stelle zusammen

Mit dem WebMonitor 2013 bietet GFI eine Software zum Steuern des Internetzugangs in Unternehmensnetzwerken an. Damit lassen sich beispielsweise die Social Media-Aktivitäten der Mitarbeiter einschränken, umfassende Berichte über die Surfgewohnheiten der Nutzer erstellen und potentiell schädliche Seiten blockieren. Wir haben im Testlabor einen Blick auf das Produkt geworfen.

Zu den wichtigsten Einsatzgebieten des WebMonitor 2013 von GFI gehören neben den bereits eingangs genannten Punkten auch das Blocken von Multimedia-Inhalten, das Setzen von umfassenden Filterregeln für den Web-Zugriff und das Verhindern von illegalen Downloads über Unternehmensnetze. Auch von den Mitarbeitern durchgeführte Suchanfragen und HTTPS-Verbindungen lassen sich mit Hilfe der GFI-Lösung überwachen.

Das Produkt steht in drei unterschiedlichen Versionen zur Verfügung. Zunächst einmal die WebFilter-Edition. Sie umfasst Funktionen zum Regulieren der Online-Zeit und des Datenvolumens der Benutzer sowie Optionen zum Filtern von Websites nach Kategorien und URLs. Die WebSecurity-Edition bietet im Gegensatz dazu Download-Filterung, Virenabwehrfeatures mit mehreren Scan-Engines, einen Phishing-Schutz und Nutzungsrichtlinien für den Umgang mit Instant-Messaging-Produkten. Die UnifiedProtection-Edition schließlich fasst den Funktionsumfang der WebFilter- und WebSecurity-Lösungen zusammen. Sie kam bei uns im Test zum Einsatz.

Die Aktivitätsübersichten zeigen genau, welche Benutzer sich wie lange auf welchen Seiten aufgehalten haben
Die Aktivitätsübersichten zeigen genau, welche Benutzer sich wie lange auf welchen Seiten aufgehalten haben

Zu den mit WebMonitor 2013 eingeführten Neuigkeiten gehört eine Schutzfunktion zum Absichern von Remote-Computern, also Systemen wie im Außendienst eingesetzten Unternehmensnotebooks. Zum Schutz dieser Rechner ist es lediglich erforderlich eine Agentensoftware zu installieren und eine so genannte Remote Filtering Policy festzulegen.

Weitere erwähnenswerte Features der Software: eine SafeSearch-Funktion, die anstößige Inhalte aus Suchergebnissen herausfiltert, umfassende Protokollierungsfunktionen, die beispielsweise Datum und Uhrzeit eines Seitenaufrufs festhalten sowie Blockieroptionen für Downloads nach Dateityp. Darüber hinaus werden heruntergeladene Dateien automatisch mit mehreren Antivirus-Engines überprüft. Umfassende Alerting-Funktionen und die Möglichkeit des Scans von HTTPS-Verkehr schließen den Leistungsumfang des Produkts ab.

Der Test

Im Test spielten wie die Software auf einem Server unter Windows Server 2008 R2 ein. Das System verfügte über eine Dual-Core-CPU mit 2,4 GHz Taktfrequenz, zwei GByte RAM und 500 GByte freien Speicherplatz auf der Festplatte. Laut GFI muss der Rechner, auf dem der GFI WebMonitor läuft, mindestens einen zwei GHz-Prozessor, zwei GByte RAM und zwölf GByte Festplattenplatz besitzen. An Betriebssystemen unterstützt die Software alle Windows-Client-Versionen von Windows XP Service Pack 3 bis Windows 8 und alle Windows Server von Windows Server 2003 mit Service Pack 2 bis hin zu Windows Server 2008 R2.