Postgres Enterprise Manager von Enterprisedb

Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Postgres Enterprise Manager und mehr als 2.000 Installationen in sechs Monaten, insbesondere bei größeren Unternehmen, brachte Enterprisedb jetzt eine neue Version seines Datenbank-Managementtools auf den Markt. Die Version 2.1 von Postgres Enterprise Manager (PEM) verfügt über eine Reihe neuer Funktionen, die speziell auf die komplexen Anforderungen an die Datenbankadministration sehr umfangreicher Postgres-Implementierungen ausgerichtet sind.

So enthält PEM 2.1 zusätzliche und weitgehend konfigurierbare Dashboards, neue Funktionen für die Zeitplanung und Terminierung von Organisationsaufgaben sowie weiterentwickelte Alerting-Möglichkeiten. Zusätzlich erleichtert die neue Version Administratoren das Management umfangreicher Postgresql-Implementierungen durch die Möglichkeit, den Zugriff der Anwender für jeden einzelnen Server zu bestimmen.

Postgres Enterprise Manager wurde im August als Tool speziell für den Unternehmenseinsatz auf den Markt gebracht, das für die Verwaltung umfangreicher Implementierungen von Postgresql oder Postgres Plus Advanced Server konzipiert ist. Das Tool bietet Datenbankadministratoren eine zentrale Konsole, mit der sie zahlreiche Postgres-Instanzen gleichzeitig überwachen, verwalten und anpassen können.

Postgres Enterprise Manager 2.1 – das einzige Management-Tool seiner Art für Postgresql und Postgres Advanced Server – umfasst verschiedene neue Funktionen und Erweiterungen für den Unternehmenseinsatz. Dazu gehören SMTP und SNMP Alerting. Mit Version 2.1 lassen sich Meldungen zu Ereignissen und Warnungen so konfigurieren, dass sie den Empfänger mittels Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) als normale E-Mail erreichen oder anhand des Simple Network Management Protocols (SNMP) über komplementäre Softwarelösungen geschickt werden. Mit PEM 2.1 sind die Anwender dazu in der Lage, den Auslieferungsmechanismus für jede Warnmeldung individuell zu bestimmen. Die Version verfügt zudem über die sogenannte “Flap Detection”-Funktion, die eine Überflutung der Anwender mit unnötigen Benachrichtigungen verhindert. In PEM 2.1 wurden die Möglichkeiten für die Definition von Benachrichtigungen insgesamt erheblich erweitert.

Auf Servern mit Postgres Plus Advanced Server lassen sich jetzt Massenkonfigurationen von Audit-Einstellungen vornehmen. Anwender können zeitlich festlegen, zu welchem Zeitpunkt die Datenbank Protokollinformationen sammelt, die zentral gespeichert werden. Die Protokolle stehen außerdem über ein Dashboard zur Verfügung, das in der Aufmachung einem Social-Networking-Tool gleicht und die Protokolldateien “on-demand” lädt, wenn der Anwender blättert.

Mit PEM 2.1 sind Administratoren dazu in der Lage, den Einblick in die einzelnen Server auf Basis von Rollenbestimmungen zu definieren beziehungsweise einzuschränken. Damit verfügen  Administratoren über einen Mechanismus, der den effizienten Einsatz von Postgres Enterprise Manager in Umgebungen mit mehreren Teams ermöglicht, ihre Flexibilität erhöht und die Administration generell erleichtert.

Die Dashboards nutzen jetzt für das Laden von Schaubildern und Grafiken die asynchrone Datenübertragung Ajax (Asynchronous JavaSript and XML) und können damit in konfigurierbaren Intervallen pro Thema die Seite automatisch neu laden. Die Navigationsmöglichkeiten innerhalb der Dashboards wurden verbessert und in anderen Dashboards finden sich erweiterte Tabellen. Anwender können Warnungen zudem direkt vom Dashboard aus konfigurieren, indem sie die Bezeichnung der Warnung anklicken.

Administratoren haben jetzt bei Bedarf die Möglichkeit, Postgres Enterprise Manager mit Hochverfügbarkeitssystemen zu verbinden, so dass die Server-Überwachung automatisch auf den Failover-Host ausweicht, wenn der reguläre Server einen Systemausfall hat. Zu den neuen Funktionen gehört zudem die Möglichkeit, pro Feld zu filtern, die Serveraktivitäten zu beobachten und leistungsschwachen SQL-Code leichter zu diagnostizieren und zu beheben.

Last but not least ermöglicht der Server Installer dem Anwender, PEM-Datenbank-Server und Web-Services auf verschiedenen Maschinen zu installieren. Der Agent Installer wurde darüber hinaus erweitert und erlaubt es Anwendern, alternative Speicherorte für Zertifikate zur Authentifizierung festzulegen.

Weitere Informationen: www.enterprisedb.com

[subscribe2]